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im November 2019



Verlegung eines Stolpersteines in Reinickendorf

Am 9. November gedachte die AG Stolpersteine Reinickendorf mit der Verlegung eines Stolpersteines in der Hainbuchenstraße 20 Herrn Wolfgang Besig. Neben seiner Nichte mit ihrer Familie nahmen zahlreiche Frohnauer und Reinickendorfer Bürger und Bürgerinnen, darunter Vertreter*innen der in der BVV vertretenen Parteien und Stadtrat Tobias Dollase, an der Veranstaltung teil und ehrten Wolfgang Besig.

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Fotos:
Christian
Rüttger

 

Eingerahmt wurde die Veranstaltung mit Chorälen, die Wolfgang Besig vertont hat. Dieser war 1914 als Sechsjähriger mit seiner Familie nach Frohnau gekommen.

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Fotos:
Eckhard
Rieke

 

 

 


An seinem 32. Geburtstag am 6.5.1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen. 15 Monate später beging er Fahnenflucht, versteckte sich auf dem Dachboden seines Elternhauses, wurde von einem Nachbarn verraten und Ende April 1942 verhaftet. Wegen Fahnenflucht verurteilt wurde Wolfgang Besig am 14.7.1942 hingerichtet. Seinen gesamten Lebenslauf finden Sie hier.

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Fotos:
Ehepaar
Hauschild

 

 


Auch bei der Gedenkfeier vor der Evangelischen Kirche Frohnau anläßlich der Novemberpogrome wurde durch das Verlesen der Biografie Wolfgang Besig gedacht. Das anschließende Konzert im Gemeindesaal mit Werken jüdischer Komponisten beschloss diesen Gedenktag.

Bericht: Torsten Hauschild
Mitglied der AG Stolpersteine Reinickendorf
für die Opfer der Verfolgung aus
rassistischen, politischen oder anderen Gründen
in der Zeit des Nationalsozialismus

Tel.: 0179 - 394 87 90
Mail: fk-reinickendorf@torsten-hauschild.de